Auf der Via Claudia Augusta

Geschichte und Sport entlang der Via Claudia Augusta

Wer geschichtliche Interessen mit sportlichen Freizeitbeschäftigungen verbinden möchte, sollte sich unbedingt die Via Claudia Augusta etwas genauer anschauen. Eine Herausforderung stellt die lange Strecke dar, die es mit dem Fahrrad zu meistern gilt. Sie verbindet vor allem die Regionen im Süden von Deutschland mit denen in Norditalien und besaß bereits zu Zeiten der Römer eine wichtige Bedeutung. So konnte über die Strecke die auch durch die Alpen führt ein reger Warenaustausch genossen werden. Von Kastell in Deutschland über Landeck in Österreich bis hin nach Bregenz und Norditalien reicht die Route die sich, dank tollen Beschilderungen auf der Strecke, mit dem Fahrrad bewältigen lässt. Dort wo es mit dem Rad zu mühsam wird fahren zeitweise sogar Shuttlebusse die Strecke ab.

Via Claudia für Abenteurer und Entdecker

Der echte Naturliebhaber schreckt natürlich vor keiner Anstrengung zurück und wird es schaffen die gesamte Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen. Alleine das Alpenpanorama ist bereits eine Reise wert. Die Strecke die durch eine große Anzahl touristischer Ausflugsziele führt hat neben viel Natur auch eine große Palette an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Durch diesen Streckenverlauf kann der Urlaub auf dem Rad gleich mehrere Vorteile genießen. Sportliche Betätigung und kulturelle Highlights locken den staunenden Abenteurer hinauf in die Berge bis nach Italien. Einige der antiken Brücken der Römerstraße Via Claudia Augusta sind bis heute noch recht gut erhalten. So findet sich die Brücke von Susegana in Venetien wieder, der Brückenkopf in Algund findet sich in Südtirol und kann geschichtlich interessierten Radsportlern sicher zu gefallen wissen. Die eigentliche Revitalisierung der Via Claudia Augusta begann erst 1990. Seitdem begeistert der Streckenverlauf viele Radfahrer aus ganz Europa.

Weitere Informationen zur Tour gibt es auf Via-Claudia-Augusta.de

Video von der ersten Etappe der Via Claudia Augusta: